Finance Guy MaskottchenFinance Guy

Depot-Vergleich 2026

Das richtige Depot kann dir über die Jahre Tausende Euro sparen. Wir haben 30 Broker auf Orderkosten, Sparplan-Gebühren und Handelsplätze geprüft — ehrlich, unabhängig und ohne Kleingedrucktes. Finde jetzt den Anbieter, der wirklich zu deiner Strategie passt.

30

Überprüfte Broker

Aktualisiert am

24. Februar 2026

Depot-Typ
Depotgebühr
Sortierung

22 Ergebnisse · Sortiert nach Bewertung

Ranking
1Bestes Depot
2
3
4
5
6
7
8
9
10
11
12
13
14
15
16
17
18
19
20
21
22
Übersicht
TestnoteGesamtbewertung basierend auf Kosten, Angebot und Features.
Sehr gut (4.8)
Sehr gut (4.7)
Sehr gut (4.5)
Gut (4.4)
Gut (4.3)
Gut (4.2)
Gut (4.1)
Gut (3.9)
Gut (3.8)
Gut (3.7)
Gut (3.5)
Befriedigend (3.4)
Befriedigend (3.4)
Befriedigend (3.3)
Befriedigend (3.3)
Befriedigend (3.2)
Befriedigend (3.0)
Befriedigend (3.0)
Befriedigend (2.9)
Befriedigend (2.8)
Befriedigend (2.7)
Befriedigend (2.5)
Vorteile
Gebührenfrei
Günstig handeln
Guthabenverzinsung
Kostenlos
Guthabenzins
ETF-Auswahl
Guthabenzins
ETF-Auswahl
Mobile Verwaltung
Kostenlos
Günstig handeln
ETF-Auswahl
Günstige Orders
Kostenlose Führung
ETF-Vielfalt
Kostenlos
ETF-Vielfalt
Günstig handeln
Kostenlos
Mobile Verwaltung
ETF-Auswahl
Kostenlos
ETF-Auswahl
Mobile App
Kostenlos
ETF-Auswahl
Mobil
Gebührenfrei
Hoher Zinssatz
ETF-Auswahl
Kostenfrei
ETF-Handel
Günstig
Gebührenfrei
ETF-Auswahl
Mobile App
Gebührenfrei
ETF-Auswahl
Mobile Verwaltung
ETF-Vielfalt
Mobile Verwaltung
Niedrige Orderkosten
Guthabenzins
Kostenlos
ETF-Auswahl
Kostenfrei
ETF-Handel
Mobile App
Kostenlos
ETF-Handel
Mobile App
Kostenlos
Mobile App
Testmodus
Kostenlos
ETF-Handel
Mobile Verwaltung
Kostenfrei
Günstige Orders
ETF-Auswahl
Große Auswahl
Keine Depotkosten
Günstige Orders
Gebührenfrei
Große Auswahl
Mobile Verwaltung
Nachteile
Smartphone-App
Börsenauswahl
Ordergebühren
Kein Demokonto
Depotgebühr
Kein Testlauf
Mindestgebühr
Nur Neukunden
Eingeschränkt
Neukundenbonus
Kein Testmodus
Mindestgebühr
Hohe Orderkosten
Kein Demokonto
Kein Demokonto
Begrenzt
Kein Musterdepot
App-abhängig
Begrenzte Auswahl
Ohne Aktien
Kein Testmodus
Ordergebühren
Orderkosten
Mindestgebühr
Prozentual
Begrenzte Auswahl
Depotgebühr
Kein Demokonto
Begrenzte Auswahl
Kein Aktienhandel
Kein Demomodus
Prozentkosten
Ordergebühren
Kein Demo
Produktauswahl
Service
Prozentuale Gebühr
Kein Testdepot
Kein Musterdepot
Begrenzte Auswahl
Prozentgebühr
Begrenzt auf ETFs
Prozentuale Kosten
Mindestkosten
Kosten
Geschätzte JahreskostenGeschätzte Jahreskosten basierend auf Standard-Parametern (12 Orders à 1.000 € p.a.).12,00 €49,08 €108,96 €46,80 €23,40 €49,20 €120,00 €0,00 €0,00 €0,00 €118,80 €118,80 €106,80 €47,88 €0,00 €46,80 €119,40 €0,00 €106,80 €36,00 €46,80 €60,00 €
DepotgebührJährliche Kosten für die reine Depotführung.KostenlosKostenlos59.88 €/JahrKostenlosKostenlosKostenlosKostenlosKostenlosKostenlosKostenlosKostenlosKostenlosKostenlos47.88 €/JahrKostenlosKostenlosKostenlosKostenlosKostenlosKostenlosKostenlosKostenlos
Kosten pro OrderGebühr für einen einzelnen Kauf oder Verkauf von Wertpapieren.1,00 € pro Order (Fremdkostenpauschale)3,99 € + 0,01 %3,99 € + 0,01 %3,90 €1,95 €4,00 € + 0,01 %10,00 € + 2,50 € HandelsplatzgebührKostenlosKostenlosKostenlos4,90 € + 0,25 %4,90 € + 0,25 %0,25 %3,99 €Kostenlos0,01 € + 1 %9,95 €Kostenlos0,25 %4,90 €0,09 %0,13 %
GuthabenzinsZinsen auf das Verrechnungskonto.2 %2 %2 %2.3 %3.25 %
Angebot
Anzahl ETFsAnzahl handelbarer ETFs.2.4912.7002.7001.7001.0002.5004502.5003.0001.3501.9001.6006.30015150015.00018.000
Anzahl FondsAnzahl handelbarer Investmentfonds.3.8003.8006.00010.00020.0004.00014.00010.00027.90012.50013.7002806.0009.95343.00043.000
Verfügbare WertpapiereWelche Wertpapierarten können gehandelt werden?
AktienETFsKryptoPrivate MarketsAnleihen
FondsETFsAktienOptionsscheineAnleihenZertifikate
FondsETFsAktienOptionsscheineAnleihenZertifikate
FondsETFsAktienOptionsscheineAnleihenZertifikateCFDs
FondsETFsAktienOptionsscheineAnleihenZertifikateCFDs
FondsETFsAktienOptionsscheineAnleihenZertifikate
FondsETFsAktienOptionsscheineAnleihenZertifikate
FondsETFsAktienOptionsscheineAnleihenZertifikate
ETFsAktienOptionsscheineZertifikate
ETFsAktienCFDsForex
FondsETFsAktienOptionsscheineAnleihenZertifikate
FondsETFsAktienOptionsscheineAnleihenZertifikate
FondsETFsAktienOptionsscheineAnleihenZertifikate
FondsETFsAktienOptionsscheineAnleihenZertifikateCFDsForex
ETFsAktienCFDsForex
FondsETFsAktienOptionsscheineAnleihenZertifikate
FondsETFsAktienOptionsscheineAnleihenZertifikate
AktienOptionsscheineZertifikateCFDsForex
FondsETFsAktienOptionsscheineAnleihenZertifikate
FondsETFsAktienOptionsscheineAnleihenZertifikate
FondsETFsAktienOptionsscheineAnleihenZertifikate
FondsETFsAktienOptionsscheineAnleihenZertifikateCFDsForex
Features
Xetra-OrderKann über die Leitbörse Xetra gehandelt werden?
HandelsplätzeVerfügbare Börsen und Handelsplattformen.
LS Exchange (Börse Hamburg)
Xetra
Xetra
FrankfurtXetrajapanusakanadaweltweit
FrankfurtXetrajapanusakanada
FrankfurtXetrajapanusakanadaweltweit
FrankfurtXetrajapanlondonparisusakanadaweltweit
FrankfurtXetrajapanlondonusakanadaweltweit
Xetra
Frankfurtlondonmailandusakanadaweltweit
FrankfurtXetrajapanusakanadaweltweit
FrankfurtXetrajapanusakanadaweltweit
FrankfurtXetrajapanusakanadaweltweit
FrankfurtXetrajapanusakanadaweltweit
Frankfurtusakanadaweltweit
FrankfurtXetrajapanusakanadaweltweit
FrankfurtXetrajapanusakanadaweltweit
Xetra
FrankfurtXetrausakanada
FrankfurtXetra
FrankfurtXetrajapanusakanadaweltweit
FrankfurtXetrajapanusakanadaweltweit
AppIst eine mobile App für den Handel verfügbar?
Web-TradingKann über einen Webbrowser gehandelt werden?
Demo-DepotIst ein kostenloses Demo-/Musterdepot verfügbar?
Angebot

Depotvergleich: Das richtige Wertpapierdepot für deine Anlagestrategie

Ein Wertpapierdepot ist die Grundvoraussetzung, um in Aktien, ETFs oder Fonds zu investieren. Die Unterschiede zwischen den Anbietern sind erheblich — von den Orderkosten über Sparplan-Gebühren bis hin zu Handelsplätzen und Service-Qualität. Die richtige Depotwahl kann dir über die Jahre Hunderte oder sogar Tausende Euro an Gebühren ersparen. Unser Vergleich hilft dir, den Broker zu finden, der zu deinem individuellen Anlageverhalten passt.

Unsere Top-Empfehlungen im Überblick

Wir haben alle Broker in unserem Vergleich unter die Lupe genommen. Drei Anbieter stechen besonders hervor — je nachdem, was dir wichtig ist:

Preis-Leistungs-Sieger: Trade Republic. Nur 1 € pro Order, kostenlose Sparpläne auf über 2.200 ETFs und dazu 2,75 % Guthabenzins aufs Verrechnungskonto. Für die meisten Sparplan-Anleger die erste Wahl.

4.8

Depotgebühr

Kostenlos

Orderkosten

1,00 € pro Order (Fremdkostenpauschale)

ETFs

2.491

Gebührenfrei: Depotführung ohne monatliche oder jährliche Kosten
Günstig handeln: Nur 1 € Fremdkostenpauschale je Wertpapierkauf
Guthabenverzinsung: 2 % Zinsen auf nicht investiertes Kapital
Smartphone-App: Nur mobil handelbar, kein Desktop-Zugang

Bestes Gesamtpaket: Scalable Capital. Wer mehr Handelsplatzauswahl braucht, ist hier richtig. Neben gettex steht auch Xetra zur Verfügung — das bieten die wenigsten Neo-Broker. Die PRIME ETFs sind komplett kostenlos besparbar, und das Free-Modell kostet keinen Cent Grundgebühr.

4.7

Depotgebühr

Kostenlos

Orderkosten

3,99 € + 0,01 %

ETFs

2.700

Kostenlos: Depot ohne Jahresgebühr und Verwaltungskosten
Guthabenzins: 2% Zinsen auf nicht investiertes Geld
ETF-Auswahl: Über 2700 ETFs für breite Diversifikation
Ordergebühren: 3,99€ plus 0,01% macht kleine Orders teuer

Komplett kostenlos: finanzen.net zero. Der Name ist Programm — 0 € pro Order, keine Depotgebühren. Wer auf Extras wie Guthabenzins verzichten kann und einfach möglichst günstig handeln will, findet hier das schlankste Angebot.


Depot-Typen: Neo-Broker, Direktbank oder Filialbank?

Der deutsche Broker-Markt lässt sich grob in drei Kategorien einteilen, die sich in Kosten, Leistungsumfang und Service deutlich unterscheiden:

Neo-Broker (z. B. Trade Republic, Scalable Capital, finanzen.net zero): Die günstigste Option. Orderkosten von 0–1 Euro, kostenlose Sparpläne und eine schlanke App als Hauptzugang. Ideal für Sparplan-Anleger und Einsteiger, die ein unkompliziertes Depot wollen. Einschränkungen: oft nur ein bis zwei Handelsplätze, begrenztes Produktangebot und kein telefonischer Support.

Direktbanken (z. B. ING, DKB, Consorsbank, comdirect): Der Mittelweg. Orderkosten von 3–10 Euro, oft kostengünstige Sparpläne und ein breiteres Angebot an Handelsplätzen und Produkten. Dazu kommt ein vollwertiges Girokonto und in der Regel guter telefonischer Support. Ideal für Anleger, die alles bei einer Bank bündeln wollen.

Filialbanken (z. B. Sparkasse, Volksbank, Deutsche Bank): Die teuerste Option. Orderkosten von 10–30 Euro oder mehr, oft keine kostenlosen Sparpläne und höhere Depotführungsgebühren. Dafür persönliche Beratung in der Filiale. Für die meisten Anleger, die ihre Finanzen selbst in die Hand nehmen, sind Filialbanken nicht die beste Wahl — die Kostenunterschiede sind zu groß.

Neo-Broker für Sparpläne, Direktbank fürs Gesamtpaket

Wenn du hauptsächlich per Sparplan investierst, ist ein Neo-Broker kaum zu schlagen: 0 Euro pro Ausführung, moderne App, schnelle Kontoeröffnung. Wenn du zusätzlich aktiv handeln, Optionsscheine nutzen oder ein Girokonto dazuhaben willst, bietet eine Direktbank das bessere Gesamtpaket.

Die wichtigsten Vergleichskriterien

Orderkosten: Was kostet ein einzelner Kauf oder Verkauf? Die Bandbreite reicht von 0 Euro (Neo-Broker) bis 30+ Euro (Filialbank). Bei Sparplan-Anlegern mit einer Order pro Monat sind die Unterschiede moderat. Wer aktiv handelt (10+ Orders pro Monat), zahlt bei einer Filialbank schnell 200–300 Euro im Jahr mehr als bei einem Neo-Broker.

Sparplan-Gebühren: Viele Broker bieten kostenlose ETF-Sparpläne an. Andere berechnen 1,50 Euro oder einen Prozentsatz (z. B. 1,5 % der Sparrate). Bei 200 Euro Sparrate und 1,5 % Gebühr verlierst du 3 Euro pro Monat — 36 Euro im Jahr, die nicht investiert werden. Über 30 Jahre sind das mit Zinseszins mehrere Tausend Euro.

Sparplan-Auswahl: Wie viele ETFs sind als Sparplan verfügbar? Die besten Broker bieten über 2.000 sparplanfähige ETFs. Prüfe vor der Kontoeröffnung, ob dein Wunsch-ETF als Sparplan verfügbar ist.

Handelsplätze: Neo-Broker bieten oft nur einen einzigen Handelsplatz (z. B. gettex oder L&S Exchange). Direktbanken bieten Zugang zu allen deutschen Börsen und oft auch internationalen Handelsplätzen. Für Sparplan-Anleger ist das irrelevant — für aktive Trader kann ein breiteres Angebot bessere Ausführungskurse bedeuten.

Depotführungsgebühren: Die meisten Online-Broker und Direktbanken verzichten auf Depotführungsgebühren. Filialbanken berechnen oft 20–50 Euro pro Jahr. Ein unnötiger Kostenpunkt.

Einlagensicherung: Dein Verrechnungskonto ist durch die gesetzliche Einlagensicherung bis 100.000 Euro geschützt. Deine Wertpapiere (ETFs, Aktien) sind als Sondervermögen ohnehin geschützt und nicht Teil der Insolvenzmasse des Brokers.

Spread nicht vergessen

Bei Neo-Brokern mit 0-Euro-Orders verdient der Broker am Spread — der Differenz zwischen Kauf- und Verkaufskurs. Während der Haupthandelszeiten (9:00–17:30 Uhr) ist der Spread bei liquiden ETFs minimal (0,01–0,05 %). Außerhalb dieser Zeiten oder bei exotischen Produkten kann er deutlich höher sein. Handele deshalb möglichst während der Xetra-Handelszeiten.

Für wen eignet sich welcher Broker?

Sparplan-Einsteiger (50–500 €/Monat): Ein Neo-Broker ist ideal. Kostenlose Sparplanausführung, einfache App, schnelle Eröffnung. Empfehlung: Trade Republic (kostenlose Sparpläne, Verzinsung auf Guthaben) oder Scalable Capital (großes ETF-Angebot, Free-Modell kostenlos).

Aktive Anleger (5–20 Orders/Monat): Eine Direktbank bietet das bessere Preis-Leistungs-Verhältnis. Mehr Handelsplätze, bessere Ausführungsqualität und Zugang zu einem breiteren Produktspektrum. Empfehlung: ING (übersichtlich, guter Service) oder Consorsbank (breites Angebot).

Buy-and-Hold-Langfristanleger: Hier ist der Broker fast egal — du kaufst einmal (oder per Sparplan) und hältst jahrelang. Kosten pro Order spielen kaum eine Rolle, wenn du nur 12 mal im Jahr kaufst. Wähle den Broker mit der besten Sparplan-Auswahl und den niedrigsten Sparplan-Kosten.

Vieltrader (50+ Orders/Monat): Spezielle Vieltrader-Konditionen bei Brokern wie DEGIRO, Interactive Brokers oder Scalable Capital (PRIME+ Modell mit Flatrate) lohnen sich hier.

Depotübertrag: So wechselst du den Broker

Ein Brokerwechsel ist in Deutschland kostenlos und unkompliziert. Der Ablauf:

  1. Neues Depot eröffnen: Registrierung beim neuen Broker (dauert meist 10–30 Minuten).
  2. Depotübertrag beantragen: Entweder beim neuen oder alten Broker. Die meisten bieten Online-Formulare dafür an.
  3. Warten: Der Übertrag dauert in der Regel 2–4 Wochen. Während dieser Zeit kannst du deine Wertpapiere nicht verkaufen.
  4. Altes Depot schließen: Wenn alle Wertpapiere übertragen sind, kannst du das alte Depot kündigen.
Sparplan rechtzeitig einrichten

Während des Depotübertrags wird dein alter Sparplan automatisch pausiert. Richte den Sparplan beim neuen Broker frühzeitig ein, damit keine Sparrate ausfällt. Die Anschaffungsdaten und Einstandskurse deiner Wertpapiere werden beim Übertrag mitübertragen — du musst steuerlich nichts selbst dokumentieren.

Versteckte Kosten: Worauf du achten solltest

Nicht alle Kosten sind auf den ersten Blick sichtbar. Achte auf diese oft übersehenen Kostenpunkte:

Verrechnungskonto-Zinsen: Einige Broker verzinsen dein Guthaben auf dem Verrechnungskonto (z. B. Trade Republic). Andere nicht. Bei größeren Summen auf dem Verrechnungskonto kann das einen spürbaren Unterschied machen.

Währungsumrechnung: Wenn du Aktien in US-Dollar kaufst, berechnen einige Broker eine Gebühr für die Währungsumrechnung (typisch: 0,25–0,50 %). Bei ETFs, die in Euro gehandelt werden, fällt diese Gebühr nicht an — die Währungsumrechnung findet innerhalb des Fonds statt.

Dividendenbearbeitung bei ausländischen Aktien: Einige Broker berechnen Gebühren für die Bearbeitung ausländischer Dividenden (typisch: 1–5 Euro pro Zahlung). Bei ETFs ist das irrelevant, da die Fondsgesellschaft die Dividendenverarbeitung übernimmt.

Inaktivitätsgebühren: Einige wenige Broker berechnen Gebühren, wenn du eine bestimmte Zeit lang nicht handelst. Bei den meisten deutschen Brokern gibt es diese aber nicht.

Sicherheit: Wie sicher ist mein Depot?

Wertpapiere: Aktien und ETFs in deinem Depot sind Sondervermögen. Sie gehören dir — nicht dem Broker. Selbst bei einer Insolvenz des Brokers bleiben deine Wertpapiere unangetastet und können zu einem anderen Broker übertragen werden.

Verrechnungskonto: Bargeld auf dem Verrechnungskonto ist durch die gesetzliche Einlagensicherung bis 100.000 Euro geschützt. Viele Banken sind zusätzlich Mitglied in freiwilligen Sicherungssystemen, die deutlich höhere Beträge absichern.

Zwei-Faktor-Authentifizierung (2FA): Achte darauf, dass dein Broker 2FA anbietet und aktiviere es. Das schützt dein Depot vor unbefugtem Zugriff.

Steuern und Depot: Was du wissen musst

Freistellungsauftrag: Richte bei deinem Broker einen Freistellungsauftrag über den Sparerpauschbetrag (1.000 Euro / 2.000 Euro für Ehepaare) ein. Sonst führt der Broker automatisch Steuern auf alle Erträge ab, auch wenn du unter dem Freibetrag liegst. Bei mehreren Depots musst du den Freibetrag aufteilen.

Automatischer Steuerabzug: Deutsche Broker führen die Abgeltungssteuer automatisch an das Finanzamt ab. Du musst dich um nichts kümmern. Bei ausländischen Brokern (z. B. Interactive Brokers, DEGIRO) musst du die Erträge selbst in der Steuererklärung angeben.

Verlustverrechnungstöpfe: Verluste aus Wertpapierverkäufen werden automatisch mit zukünftigen Gewinnen verrechnet. Bei einem Brokerwechsel kannst du den Verlustverrechnungstopf übertragen lassen — sonst verfällt er beim alten Broker.

Häufig gestellte Fragen zum Depotvergleich

Für reine Sparplan-Anleger sind Neo-Broker wie Trade Republic, Scalable Capital oder finanzen.net zero die günstigste Wahl — alle bieten kostenlose ETF-Sparpläne. Scalable Capital hat mit über 2.400 sparplanfähigen ETFs die größte Auswahl. Trade Republic bietet zusätzlich Verzinsung auf das Verrechnungskonto. Wenn du ein vollwertiges Girokonto dazuhaben willst, sind ING oder DKB gute Alternativen mit ebenfalls günstigen Sparplan-Konditionen.

Ja, das ist möglich und manchmal sinnvoll. Zum Beispiel ein Depot beim Neo-Broker für den kostenlosen Sparplan und ein zweites bei einer Direktbank für Einzelkäufe oder spezielle Produkte. Beachte: Du musst den Sparerpauschbetrag per Freistellungsauftrag zwischen den Depots aufteilen. Jeder Broker führt einen eigenen Verlustverrechnungstopf — depotübergreifende Verrechnung ist nur über die Steuererklärung möglich.

Bei Neo-Brokern dauert die Eröffnung per Video-Ident oft nur 10–15 Minuten und das Depot ist innerhalb von 1–3 Werktagen nutzbar. Bei Direktbanken dauert es ähnlich lang, manchmal 3–5 Werktage. Filialbanken können 1–2 Wochen brauchen. Für die Legitimation brauchst du einen gültigen Personalausweis oder Reisepass.

Deine Wertpapiere (Aktien, ETFs, Fonds) sind Sondervermögen und gehören rechtlich dir — nicht dem Broker. Sie werden bei einer zentralen Verwahrstelle (Clearstream) aufbewahrt und können im Insolvenzfall zu einem anderen Broker übertragen werden. Bargeld auf dem Verrechnungskonto ist durch die Einlagensicherung bis 100.000 Euro geschützt.

In den allermeisten Fällen ja. Die Kostenersparnis ist erheblich: Statt 20–30 Euro pro Order zahlst du 0–7 Euro. Bei 12 Orders im Jahr sparst du mindestens 150–300 Euro. Dazu kommen oft eingesparte Depotführungsgebühren von 20–50 Euro jährlich. Der Depotübertrag ist kostenlos. Der einzige Nachteil: Du verlierst die persönliche Beratung in der Filiale — die allerdings auch nicht unbedingt in deinem Interesse erfolgt, da Bankberater an Provisionen verdienen.

Deutsche Online-Broker unterliegen der Bankenregulierung durch die BaFin und müssen strenge Datenschutz- und IT-Sicherheitsanforderungen erfüllen. Alle seriösen Broker bieten Zwei-Faktor-Authentifizierung und verschlüsselte Verbindungen. Aktiviere unbedingt 2FA und nutze ein starkes, einzigartiges Passwort. Achte darauf, nur über offizielle Apps und Websites auf dein Depot zuzugreifen.

Beantworte dir drei Fragen: 1) Investiere ich hauptsächlich per Sparplan oder kaufe ich auch einzelne Aktien/ETFs? 2) Wie oft handle ich pro Monat? 3) Brauche ich Zusatzservices wie ein Girokonto oder telefonischen Support? Sparplan-only → Neo-Broker. Gelegentlicher Handel + Girokonto → Direktbank. Häufiger Handel → Broker mit Flatrate-Modell oder günstigem Vieltarif.