Girokonto-Vergleich 2026
Kontoführungsgebühren zahlen war gestern. Wir zeigen dir, welche der 7 Girokonten wirklich kostenlos sind — inklusive Karten, Geldautomaten und mobilem Banking. Ohne versteckte Haken. Wechsle jetzt und spar dir unnötige Gebühren.
7
Girokonten
Aktualisiert am
24. Februar 2026
7 Ergebnisse · Sortiert nach Bewertung
| Ranking | 1Bestes Girokonto | 2 | 3 | 4 | 5 | 6 | 7 |
|---|
| Übersicht | |||||||
| TestnoteGesamtbewertung basierend auf Kosten, Features und Service. | Sehr gut (4.8) | Sehr gut (4.8) | Sehr gut (4.5) | Gut (4.4) | Gut (4.3) | Gut (4.2) | Gut (3.8) |
| Kosten | |||||||
| Kontoführungsgebühr p.M.Monatliche Kosten für die Kontoführung. | Kostenlos | Kostenlos | Kostenlos | Kostenlos | Kostenlos | Kostenlos | Kostenlos |
| MindestgeldeingangMonatlicher Mindestgeldeingang für kostenlose Kontoführung. | Keiner | 700 € | 700 € | 700 € | Keiner | 700 € | 700 € |
| Girocard p.M.Monatliche Kosten für die Girocard (EC-Karte). | Kostenlos | Kostenlos | 0,99 € | 0,99 € | – | Kostenlos | Kostenlos |
| Debitkarte p.M.Monatliche Kosten für die Debitkarte (Visa/Mastercard Debit). | Kostenlos | Kostenlos | Kostenlos | Kostenlos | Kostenlos | Kostenlos | 3,50 € |
| Kreditkarte p.M.Monatliche Kosten für eine optionale Kreditkarte. | – | – | – | – | – | Kostenlos | – |
| DispozinsZinssatz bei Überziehung des Girokontos (Dispositionskredit). | 9,90 % | 10,75 % | 10,99 % | 10,49 % | 8,90 % | 11,25 % | 12,15 % |
| Bargeld | |||||||
| GeldautomatenAnzahl der Geldautomaten, an denen kostenlos abgehoben werden kann. | 49.750 | 49.750 | 49.750 | 49.750 | 49.750 | 7.000 | 5.000 |
| Bargeld kostenlos abhebenKann an ausgewählten Automaten kostenlos Bargeld abgehoben werden? | |||||||
| Bargeld einzahlenKann Bargeld auf das Konto eingezahlt werden? | |||||||
| Features | |||||||
| Apple PayUnterstützt Apple Pay für kontaktloses Bezahlen mit iPhone und Apple Watch. | |||||||
| Google PayUnterstützt Google Pay für kontaktloses Bezahlen mit Android-Geräten. | |||||||
| UnterkontoUnterstützt das Anlegen von Unterkonten (Spaces/Pockets) zur Geldorganisation. | |||||||
| WeroUnterstützt Wero für Echtzeit-Überweisungen an Freunde und Familie. | |||||||
| FilialenVerfügt die Bank über physische Filialen für persönliche Beratung? | |||||||
| EinlagensicherungLand der Einlagensicherung – in der EU sind bis zu 100.000 € pro Person geschützt. | Deutschland | Deutschland | Deutschland | Deutschland | Deutschland | Deutschland | Deutschland |
| Bonus | |||||||
| AktionAktuelle Neukundenaktionen und Boni. | 75 € Bonus | 200 € Bonus | 100 € Bonus | – | – | 50 € Bonus | 50 € Bonus |
| Angebot |
Girokonto-Vergleich: Das beste Konto für dein Geld
Das Girokonto ist die Schaltzentrale deiner Finanzen — Gehalt, Miete, Versicherungen, Daueraufträge und Alltagsausgaben laufen darüber. Trotzdem zahlen Millionen Deutsche noch 5–15 € im Monat für ihr Konto, obwohl längst kostenlose Alternativen mit besseren Features existieren. Wir zeigen dir, welche Konten sich 2026 wirklich lohnen — und worauf du beim Wechsel achten solltest.
Unsere Top-Empfehlungen im Überblick
Wir haben sieben der beliebtesten Girokonten Deutschlands verglichen. Diese fünf stechen besonders hervor:
Bestes Gesamtpaket: C24 Smart. Kostenlos ohne Bedingungen, Unterkonten für Budgetplanung, Tagesgeld-Funktion mit Zinsen direkt im Konto, Bargeld einzahlen möglich. Dazu der niedrigste Dispozins im Feld (9,9 %) und ein 75 € Neukundenbonus. Das Konto, das am meisten richtig macht.
Kontoführung
Kostenlos
Dispozins
9.9 %
Girocard
0 €
Bester Neukundenbonus: Consorsbank. 200 € Bonus bei Kontoeröffnung — das ist der höchste Wert in unserem Vergleich. Dazu kommt ein kostenloses Konto (ab 700 € Geldeingang), Zugang zum Cash-Group-Netz und die Option, direkt ein Wertpapierdepot mitzunehmen. Ideal, wenn du Bank und Depot unter einem Dach willst.
Kontoführung
Kostenlos
Dispozins
10.75 %
Girocard
0 €
Der Klassiker: ING. Die ING ist seit Jahren eine der beliebtesten Direktbanken Deutschlands — und das aus gutem Grund. Übersichtliche App, exzellenter Kundenservice, Unterkonten (Tagesgeld-Töpfe) und Bargeldeinzahlung. Kostenlos ab 700 € Geldeingang. Die Girocard kostet 0,99 € extra, aber wer mit der Visa-Debitkarte zurechtkommt, spart sich das.
Kontoführung
Kostenlos
Dispozins
10.99 %
Girocard
0,99 €
Bester Dispozins: N26 Standard. Mit 8,9 % hat N26 den günstigsten Dispozins im Vergleich. Das Konto ist komplett kostenlos, ohne Mindestgeldeingang. Dazu kommen Unterkonten (Spaces), Echtzeit-Überweisungen und ein modernes App-Design. Nachteil: Keine Girocard, keine Wero-Unterstützung, und die drei kostenlosen Bargeldabhebungen im Monat reichen nicht jedem.
Kontoführung
Kostenlos
Dispozins
8.9 %
Girocard
–
Filialbank-Alternative: comdirect. Wer gelegentlich eine Filiale braucht, findet bei der comdirect die Brücke zwischen Direkt- und Filialbank. Als Commerzbank-Tochter kannst du in über 7.000 Filialen Bargeld einzahlen. Kostenlos ab 700 € Geldeingang, inklusive Girocard und Visa-Debitkarte.
Kontoführung
Kostenlos
Dispozins
11.25 %
Girocard
0 €
Direktbank, Neobank oder Filialbank — was passt zu wem?
Der deutsche Girokontomarkt teilt sich in drei Lager, die sich in Kosten, Komfort und Service erheblich unterscheiden.
Direktbanken (ING, DKB, Consorsbank, comdirect): Das solide Mittelfeld. Kostenlose Kontoführung (meist ab 700 € Geldeingang), gute Apps, telefonischer Support und breite Geldautomaten-Netzwerke. Die meisten bieten zusätzlich Tagesgeld, Festgeld und Depots an — du kannst deine gesamten Finanzen unter einem Dach bündeln. Ideal für Menschen, die eine vollwertige Bank wollen, aber keine Filiale brauchen.
Neobanken (N26, C24, Vivid, Tomorrow): Smartphone-first. Die Kontoeröffnung dauert 10 Minuten, die App ist modern und schnell, Features wie Unterkonten, Echtzeit-Benachrichtigungen und Budgetplanung sind Standard. Kosten: meist komplett kostenlos. Einschränkungen: Oft keine Girocard (kann bei Bäckereien, kleinen Läden oder Behörden ein Problem sein), begrenzter telefonischer Support, und manche Features gibt es nur im kostenpflichtigen Premium-Modell.
Filialbanken (Sparkasse, Volksbank, Commerzbank): Persönliche Beratung, Bargeld einzahlen an jeder Ecke, lokale Präsenz. Dafür zahlst du: 5–15 € Kontoführung pro Monat, teure Karten, hohe Dispozinsen. Für die meisten Menschen, die ihre Finanzen selbst verwalten, lohnt sich das nicht. Sinnvoll nur, wenn du regelmäßig große Bargeldbeträge einzahlen musst oder Wert auf persönliche Beratung legst.
Die Girocard-Frage: Brauche ich noch eine?
Die Girocard (früher EC-Karte) ist ein deutsches Sonderphänomen — im Ausland nutzlos, aber im Inland noch erstaunlich verbreitet. Gerade kleine Geschäfte, Bäckereien und manche Behörden akzeptieren nur Girocard. Andererseits wächst die Visa- und Mastercard-Akzeptanz rasant, und viele Supermärkte und Restaurants nehmen beides.
Unser Rat: Wenn dein Alltag hauptsächlich in Großstädten stattfindet und du oft digital bezahlst, kommst du ohne Girocard aus. Auf dem Land oder wenn du oft bei kleinen Händlern einkaufst, ist eine Girocard praktisch. Viele Banken bieten sie für 0–1 € pro Monat als Option an — kein Grund, sich den Kopf zu zerbrechen.
Worauf du beim Vergleich wirklich achten solltest
Kontoführungsgebühr — aber richtig rechnen. Viele Konten sind „kostenlos ab 700 € Geldeingang". Das ist für die meisten Berufstätigen kein Problem — Gehalt drauf und gut. Aber Studenten, Rentner oder Selbstständige mit unregelmäßigen Eingängen sollten prüfen, ob die Bedingung für sie passt. Konten ohne jede Bedingung (C24 Smart, N26 Standard) sind die einfachste Lösung.
Dispozins — das versteckte Problem. Wer sein Konto regelmäßig überzieht, zahlt bei manchen Banken über 12 % Zinsen. Bei 1.000 € Überziehung über drei Monate sind das rund 30 €. Klingt wenig, summiert sich aber. Die Spanne reicht von 8,9 % (N26) bis über 12 % (Commerzbank). Wenn du weißt, dass du gelegentlich in den Dispo rutschst, ist dieser Wert wichtig.
Geldautomaten-Netz. Hier gibt es zwei große Netzwerke in Deutschland: Die Cash Group (Commerzbank, Deutsche Bank, Postbank, HypoVereinsbank — ca. 7.000 Automaten) und den CashPool (Santander, Targobank, Sparda-Banken — ca. 3.000 Automaten). Die meisten Direktbanken kooperieren mit einem dieser Netzwerke oder erlauben kostenlose Abhebungen an allen Visa- oder Mastercard-Automaten. Prüfe, welches Netz in deiner Umgebung die beste Abdeckung hat.
Bargeld einzahlen. Für die meisten Direktbank-Kunden ist das kein Thema. Aber wenn du regelmäßig Bargeld einzahlen musst (Selbstständige, Vermieter, Gastronomen), wird es bei reinen Online-Banken kompliziert. Einige Neobanken bieten Einzahlung über Einzelhandels-Partner (z. B. REWE) an, aber oft mit Gebühr und Obergrenze. Wer häufig einzahlt, ist bei einer Bank mit Filialnetz besser aufgehoben.
Der Kontowechsel: Einfacher als du denkst
Seit dem Zahlungskontengesetz (2016) sind Banken verpflichtet, dir beim Kontowechsel zu helfen. Der Ablauf:
- Neues Konto eröffnen. Dauert bei Direktbanken 10–15 Minuten (Video-Ident). Die IBAN steht oft sofort zur Verfügung.
- Kontowechselservice nutzen. Die neue Bank analysiert dein altes Konto (Daueraufträge, Lastschriften, regelmäßige Zahlungspartner) und übernimmt die Umstellung automatisch. Du musst nur bestätigen.
- Übergangszeit einplanen. Lass das alte Konto noch 2–3 Monate offen, falls einzelne Zahlungspartner die neue IBAN verspätet übernehmen. Richte einen Dauerauftrag vom alten aufs neue Konto ein, damit nichts ins Leere läuft.
- Altes Konto schließen. Wenn alles reibungslos läuft, das alte Konto kündigen.
Der Kontowechselservice erfasst Daueraufträge und Lastschriften automatisch — aber nicht deinen Gehaltseingang. Teile deinem Arbeitgeber die neue Bankverbindung separat mit, idealerweise 2–3 Wochen vor dem nächsten Gehaltslauf.
Mehrere Konten — sinnvoll oder Overkill?
Das Zwei-Konten-Modell hat sich bewährt: Ein Hauptkonto für Gehalt und Fixkosten, ein zweites Konto für variable Ausgaben. So siehst du auf einen Blick, wie viel Budget du im Monat noch hast, ohne ständig Fixkosten und Einkäufe auseinanderdividieren zu müssen.
Noch einen Schritt weiter geht das Drei-Konten-Modell: Hauptkonto, Ausgabenkonto und ein separates Tagesgeldkonto als Notfallreserve. Mit Neobanken wie C24 oder N26 kannst du das auch innerhalb eines Kontos lösen — über Unterkonten (Spaces, Pockets), die jeweils eigene Budgets haben.
Sicherheit: Wie sicher ist mein Girokonto?
Einlagensicherung: Guthaben auf deinem Girokonto ist durch die gesetzliche Einlagensicherung bis 100.000 € pro Person und Bank geschützt. Viele deutsche Banken sichern über den freiwilligen Einlagensicherungsfonds deutlich höhere Beträge ab. Für den Normalbürger ist das Guthaben auf dem Girokonto also extrem sicher.
Zwei-Faktor-Authentifizierung (2FA): Jede Überweisung, jede Kartenzahlung im Internet muss per zweitem Faktor bestätigt werden — sei es per App-Freigabe, pushTAN oder chipTAN. Das schützt zuverlässig vor unbefugten Zugriffen. Aktiviere 2FA für den Login in deiner Banking-App, falls nicht ohnehin Standard.
Phishing und Social Engineering: Der größte Risikofaktor bist du selbst. Reagiere niemals auf E-Mails oder SMS, die dich auffordern, Zugangsdaten einzugeben oder Links zu klicken. Deine Bank wird dich niemals per E-Mail nach einer TAN oder deinem Passwort fragen. Im Zweifelsfall: Direkt die offizielle Website aufrufen oder die Bank-Hotline anrufen.
Steuern und Girokonto: Was du wissen musst
Das Girokonto selbst hat keine steuerlichen Auswirkungen. Aber: Wenn dein Konto Guthabenzinsen bietet (wie bei C24 oder einigen Tagesgeld-Funktionen), unterliegen diese Zinsen der Abgeltungssteuer (25 % + Solidaritätszuschlag). Richte einen Freistellungsauftrag ein, damit der Sparerpauschbetrag (1.000 € / 2.000 € für Ehepaare) genutzt wird und Zinsen bis zu dieser Grenze steuerfrei bleiben.
Häufig gestellte Fragen zum Girokonto
Bei Direktbanken und Neobanken: nichts. Viele bieten dauerhaft kostenlose Kontoführung — teils ohne Bedingungen (C24, N26), teils ab 700 € monatlichem Geldeingang (ING, DKB, Consorsbank). Kartenkosten für Girocard oder Debitkarte sind meist 0–1 € pro Monat. Filialbanken verlangen dagegen 5–15 € monatlich — dafür bekommst du persönliche Beratung und ein breites Filialnetz.
Bei Direktbanken und Neobanken dauert die Kontoeröffnung per Video-Ident meist 10–15 Minuten. Die IBAN steht oft sofort zur Verfügung, sodass du direkt Überweisungen empfangen kannst. Die physische Karte kommt per Post in 3–7 Werktagen. Apple Pay und Google Pay funktionieren bei vielen Banken sofort mit der virtuellen Karte.
Ja, seit 2016 sind Banken gesetzlich zum Kontowechselservice verpflichtet. Die neue Bank übernimmt auf Wunsch Daueraufträge, informiert Lastschrifteinreicher und leitet fehlgeleitete Zahlungen um. Du musst nur den Arbeitgeber separat über die neue IBAN informieren. Der ganze Prozess dauert 2–4 Wochen.
Die Girocard (früher EC-Karte) ist ein deutsches System und wird nur im Inland akzeptiert. Eine Debitkarte (Visa Debit oder Mastercard Debit) wird weltweit akzeptiert. Funktional sind beide ähnlich: Jede Zahlung wird sofort vom Konto abgebucht. Einige Neobanken bieten keine Girocard mehr an, sondern nur noch Visa- oder Mastercard-Debitkarten. Im Inland gibt es vereinzelt noch Akzeptanzlücken, im Ausland ist die Debitkarte klar im Vorteil.
Wenn du dein Konto nie überziehst, ist der Dispozins irrelevant. Wenn du aber regelmäßig in den Dispo rutschst, können die Unterschiede erheblich sein: Zwischen dem günstigsten (N26, 8,9 %) und dem teuersten Anbieter (Commerzbank, 12,15 %) liegen bei 2.000 € Überziehung über ein Jahr rund 65 € Differenz. Besser als Dispo ist allerdings immer ein Rahmenkredit oder ein kleiner Ratenkredit — die Zinsen sind deutlich niedriger.
Immer seltener. In Großstädten kommst du mit einer Visa- oder Mastercard-Debitkarte praktisch überall durch. Auf dem Land, bei kleinen Händlern und manchen Behörden kann eine Girocard noch nötig sein. Im Zweifel: Eine Bank wählen, die beides anbietet (ING, DKB, Consorsbank), dann bist du auf der sicheren Seite.
So viele du willst — es gibt keine gesetzliche Obergrenze. Jedes Konto wird aber bei der Schufa vermerkt. Das ist bei zwei oder drei Konten kein Problem für deinen Score. Ein Zwei-Konten-Modell (Hauptkonto + Ausgabenkonto) ist sogar sinnvoll für bessere Budgetkontrolle.